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Muss das wirklich weg?

7 einfache Tipps, um Lebensmittelabfälle zu vermeiden

Fleckige Bananen, abgelaufene Joghurts, trockenes Brot: Jeder von uns schmeißt Jahr für Jahr durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel weg. Mit den Abfällen wandert auch eine Menge Geld in den Müll: Schätzungsweise rund 940 Euro pro Jahr sind es in einem 4-Personen-Haushalt. Und auch die Umwelt leidet: Denn mit jedem zu viel produzierten Produkt werden wertvolle Rohstoffe und Energie vergeudet. Wir finden, das muss nicht sein – und engagieren uns für einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln, wie Sie hier erfahren. Wenn auch bei Ihnen zu Hause Essen lieber auf dem Teller als in der Tonne landen soll, hier ein paar einfache Tipps.

1. Nicht nur aufs MHD achten

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD), das Sie auf verpackten Lebensmitteln finden, ist kein Stichtag zum Wegwerfen. Es gibt einfach nur an, wie lange ein Produkt auf jeden Fall haltbar ist, ohne dass sich sein Geschmack oder seine Qualität verändert. Vor dem Wegschmeißen gilt daher: riechen und probieren.

2. Ein Herz für „krumme Dinger“ zeigen

Obst und Gemüse wird in der EU in Handelsklassen eingeteilt. Entscheidend dafür sind Form, Farbe und Größe. Eine krumme Möhre wird deshalb zwar als 2. Klasse ausgezeichnet, schmeckt aber trotzdem erstklassig. Um darauf aufmerksam zu machen und um zu verhindern, dass die einwandfreien Lebensmittel vor dem Verkauf aussortiert werden, verkaufen wir bei ALDI die „krummen Dinger“: z. B. knackige Äpfel mit kleinen Schönheitsfehlern. Einfach mal darauf achten und probieren!

3. Den Einkauf planen

Wer keine Lust hat, eine klassische Einkaufsliste zu schreiben, kann zum Beispiel die App unserer österreichischen Kollegen von Hofer testen. Wichtig ist, dass Sie sich schon vor dem Einkaufen überlegen, was Sie in den nächsten Tagen brauchen. So verhindern Sie, dass Sie den Kühlschrank überladen, und können obendrein ganz geplant mal wieder ein neues Rezept ausprobieren. Ebenfalls wichtig: Planen Sie genug Zeit für den Einkauf ein. Wer gestresst oder hungrig ist, greift häufiger daneben.

4. Richtig kühlen

Nutzen Sie dazu die verschiedenen Kältezonen Ihres Kühlschranks: Frisch zubereitete Gerichte, angebrochene Lebensmittel und Käse gehören nach oben, denn dort ist es mit acht bis zehn Grad am wärmsten. Ins mittlere Fach gehören Milchprodukte wie Joghurt oder Sahne, unten (über der Glasplatte) sind leicht verderbliche Lebensmittel wie Hackfleisch, Wurst oder Fisch bei zwei bis drei Grad bestens aufgehoben. Die Türfächer sind perfekt für Butter, Getränke, Eier und Saucen. Im Gemüsefach lassen sich vor allem kälteliebende Gemüsesorten gut lagern, wie zum Beispiel Gurken, Zucchini, Möhren und Blattgemüse. Nicht in den Kühlschrank gehören dagegen kälteempfindliche Südfrüchte wie Orangen oder Nektarinen. Auch Tomaten sollten Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren, denn sie verlieren in der Kälte schnell ihr Aroma.

5. Brot luftig lagern

Brot sollten Sie weder in einer Plastiktüte noch im Kühlschrank aufbewahren. Falsch gelagert, trocknet es entweder schneller aus, verliert an Geschmack oder schimmelt. Wer nicht auf Vorrat kauft, ist mit der Papiertüte vom Bäcker ausreichend bedient. Für alle anderen ist ein Brotkasten mit Luftlöchern oder ein Brottopf aus Ton die bessere Alternative.

6. Kreativ kochen

Im Kühlschrank stehen die gekochten Kartoffeln vom Vortag, aber auf Bratkartoffeln haben Sie so gar keine Lust? Kein Problem: Vielleicht finden Sie im Gemüsefach ja noch ein paar einsame Tomaten, die Sie für Ihre Eigenkreation genauso nutzen können wie den Kräuterfrischkäse. Mit anderen Worten: Lassen Sie sich inspirieren – entweder ganz frei oder mit unserem Film zur Aktion „Reste retten“, den Sie sich hier anschauen können.

7. Reste spenden

Die Tafeln, eine gemeinnützige Organisation, sammeln seit 1993 qualitativ einwandfreie Lebensmittel und verteilen sie an Bedürftige. Auch ALDI gehört zu den Unterstützern: Fast alle Filialen spenden aussortierte Waren an die regionalen Organisationen der Tafeln und an andere wohltätige Organisationen . Wer privat Lebensmittel spenden möchte, kann sich zudem an die gemeinnützige Organisation „Foodsharing“ (deutsch: Essen teilen) wenden. Sie kümmert sich darum, nicht benötigte Waren abzuholen und zu verteilen. Hier erfahren Sie mehr.

 

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