Biologische Vielfalt erhalten

Die Gesamtheit aller Organismen auf unserer Erde ist die biologische Vielfalt, auch Biodiversität genannt. Tiere, Pflanzen, Pilze, Moose oder Flechten – jede dieser Arten ist Teil eines fein aufeinander abgestimmten Systems. Dieses sogenannte Ökosystem ist ein Gefüge aus einem Lebensraum mit darin lebenden Organismen, deren Beziehungen zueinander wie Zahnräder ineinander greifen. Beispiel: Pflanzen ziehen ihre Nährstoffe aus dem Boden, Insekten bestäuben die Pflanzen – und Vögel fressen die Insekten.

Doch die Nutzung und Übernutzung natürlicher Ressourcen durch den Menschen bedroht diese biologische Vielfalt. Das zeigt sich besonders deutlich am Verlust verschiedener Tier- und Pflanzenarten. In einer Studie der Vereinten Nationen heißt es sogar, dass weltweit rund eine Million Arten vom Aussterben bedroht sind. Einige Wissenschaftler gehen davon aus, dass 18 bis 25 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten bis 2050 ausgestorben sein werden.

Darum setzt sich ALDI SÜD in verschiedenen Projekten für den Erhalt der Arten ein.

Unsere Maßnahmen

Insektenschutz

Insektenschutz

Insektenschutz

Als erster Lebensmitteleinzelhändler bieten wir im Rahmen unserer Aktionsartikel Insektenschutzmittel für den Innenraum an, die mit dem Label „Insect Respect“ gekennzeichnet sind, wie beispielsweise Fruchtfliegenfallen oder Fallen gegen Lebensmittelmotten.

Die Initiative stellt sicher, dass der durch die Produkte entstehende Insektenverlust durch einen neuen insektenfreundlichen Lebensraum kompensiert wird. Das heißt: Mit dem Verkauf eines gekennzeichneten Produkts legt Insect Respect Ausgleichsflächen an. So wollen wir verhindern, dass nützliche und für unser Ökosystem wertvolle Insekten aussterben. Darüber hinaus bieten wir auch keine Produkte mehr an, die bienentoxische Wirkstoffe beinhalten.

Bienenschutz

Bienenschutz

Bienenschutz

Seit 2016 verzichten ALDI SÜD und ALDI Nord als erste große Lebensmitteleinzelhändler auf acht bienengefährdende Pflanzenschutzmittel, sogenannte Neonicotinoide. Damit schließen wir beim Anbau von Obst, Gemüse, Kartoffeln und Blumen aus Deutschland deren aktive Spritzanwendung grundsätzlich aus. Gemeinsam mit verschiedenen Vertretern von Erzeugern, Verbänden und Vereinen, Pflanzenschutzberatern und -ämtern sowie Prüflaboren haben wir eine Lösung erarbeitet, die sowohl bienenfreundlich ist, als auch die Landwirte unterstützt.

Zudem fördern wir den Bienenschutz, indem wir unsere Standorte bienenfreundlicher gestalten und mit einem Partner Projekte für neue Lebensräume für Bienen und andere blütenbestäubende Insekten schaffen. Mehr zu unserem Engagement erfahren Sie hier.

Weniger Glyphosat

Weniger Glyphosat

Glyphosat ist ein chemisches pflanzenvernichtendes Mittel und möglicherweise schädlich für Bienen. In Deutschland wird es u.a. nach der Ernte als Unkrautvernichter verwendet. Das erspart der Landwirtschaft das Pflügen.

Für unsere Lieferanten haben wir 2017 Ziel- und Orientierungswerte festgelegt, um den Gebrauch von Glyphosat einzuschränken. Dabei verfolgen unsere Lieferanten das Ziel, maximal 10 Prozent bzw. 20 Prozent der gesetzlichen Grenzwerte auszuschöpfen. Eine erste Auswertung hat gezeigt, dass in bereits 95 Prozent der untersuchten Produkte die geforderten Werte eingehalten werden konnten.

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