So bleibt empfindliches Obst lange frisch

Für unser Obst nutzen wir je nach Sorte Verpackungen, die die Früchte während des Transports und in unseren Filialen frisch halten und sie vor äußeren Einflüssen schützen. Dabei achten wir darauf, die Produkte in einer möglichst umweltfreundlichen Verpackung anzubieten und so wenig Verpackungsmaterial wie möglich zu verwenden. So haben wir beispielsweise bei den Verpackungen unserer Beeren, Aprikosen, Pflaumen und Trauben den Plastikdeckel durch eine dünne Folie ersetzt. Dadurch sparen wir bis zu 30 Prozent Plastik pro Verpackung ein.

Ob es Himbeeren als Dessert oder eine Aprikose als bewusster Pausensnack sind: Die tägliche Portion frisches Obst gehört zu einer ausgewogenen Ernährung. Auf dem Weg bis zu Ihnen nach Hause schützen unsere Verpackungen die Früchte. Damit Sie auch nach dem Einkauf möglichst lange etwas von ihnen haben, stellen wir Ihnen vier Tipps vor, wie Sie empfindliches Obst am besten aufbewahren – damit keine Lebensmittel mehr verderben.

Tipp 1: Himbeeren und Heidelbeeren optimal lagern

Himbeeren gehören möglichst schon am Einkaufstag auf den Tisch! Wenn das aber mal nicht klappt, lagern Sie die Beeren am besten ungewaschen auf einem Geschirrtuch oder etwas Küchenkrepp im Obst- und Gemüsefach des Kühlschranks. Achten Sie darauf, dass nur unbeschädigte Beeren aufs Krepp kommen. Himbeeren sollten außerdem möglichst nicht aneinanderstoßen. Berühren Sie die Früchte nur mit gewaschenen Händen, um Schimmelbildung zu vermeiden. Reinigen Sie sie erst kurz vor dem Verzehr, indem Sie die Beeren im Sieb mit klarem Wasser abspülen und behutsam trocken tupfen.

Heidelbeeren sind weniger empfindlich und lassen sich ohne Probleme einige Tage im Kühlschrank frischhalten. Diese Beeren mögen es kalt und sollten daher oberhalb des Gemüsefachs aufbewahrt werden, wo die Temperatur niedriger ist. Bevor Sie die Heidelbeeren in den Kühlschrank legen, sortieren Sie angestoßene Beeren aus. Auch hier gilt: Erst kurz vor dem Verzehr waschen und trocken tupfen. Unser Tipp: Heidelbeeren lassen sich besonders gut einfrieren.

Tipp 2: Helle und dunkle Trauben frisch halten

Außerhalb ihrer Verpackung sind helle und dunkle Trauben auch auf einem Stück Küchenkrepp oder einem Geschirrtuch im Gemüsefach des Kühlschranks gut aufgehoben. Belassen Sie die Trauben auf jeden Fall an ihren Rispen, pflücken Sie aber beschädigte Exemplare direkt nach dem Einkauf ab. Nach drei bis vier Tagen sollten Trauben aber verzehrt werden. Reinigen Sie sie davor gründlich: Ein bis zwei Minuten in einer Schüssel mit lauwarmem Wasser waschen, anschließend sorgfältig mit kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen. Mehr zu Trauben erfahren.

Tipp 3: Pflaumen richtig lagern

Hier ist der Reifegrad entscheidend für die richtige Lagerung. Sind die Pflaumen fest und somit noch nicht vollständig ausgereift, bewahren Sie sie am besten ein bis drei Tage außerhalb des Kühlschranks bei Zimmertemperatur auf. Nur reife, bereits weiche Pflaumen gehören ins Obst- und Gemüsefach des Kühlschranks. Legen Sie sie möglichst locker verteilt auf Küchenkrepp oder ein Geschirrtuch – oder bewahren Sie sie besonders schonend in einem Eierkarton auf. Kontrollieren Sie zwischendurch, ob sich eine verdorbene Pflaume dazwischen gemogelt hat und verzehren Sie das Obst spätestens drei Tage nach dem Kauf.

Achten Sie darauf, dass Sie den weißlichen Schutzfilm, den reife Pflaumen besitzen, nicht vor der Lagerung abwaschen. Am besten brausen Sie die Früchte kurz vorm Servieren in einer Schüssel ab und tupfen sie anschließend mit Küchenkrepp trocken.

Tipp 4: Aprikosen kühl halten

Die leckeren Südfrüchte gehören zu den empfindlicheren Obstsorten. Am besten essen Sie sie direkt am Einkaufstag. Ist das nicht möglich, empfiehlt sich das Aufbewahren im Obst- oder Gemüsefach des Kühlschranks, um sie länger frisch zu halten.

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