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In Maßen genießen

Zucker, Salz und Fette geraten immer wieder in die Kritik – manchmal auch zu Unrecht. Denn unser Körper benötigt Fette und verschiedene Nährstoffe, die in Zucker oder Salz enthalten sind, damit unser Stoffwechsel einwandfrei funktionieren kann. Nehmen wir von ihnen zu wenig zu uns, kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Deswegen sollten bei einer ausgewogenen und bewussten Ernährung auch Fette, Zucker und Salz auf dem Speiseplan stehen. Wie viel, verrät unsere Übersicht.

Fette

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Sie sind hervorragende Energielieferanten. Außerdem benötigt unser Körper sie, um verschiedene Vitamine (A, D E und K) aufnehmen zu können. Besonders gesund sind mehrfach ungesättigte Fette, die in Fisch, Nüssen und hochwertigen Ölen vorkommen.

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Nehmen wir allerdings dauerhaft mehr Fette zu uns, kann dies zu Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Störungen oder Übergewicht führen. Besonders größere Mengen an gesättigten Fettsäuren (zu finden in tierischen Fetten) und Transfettsäuren (enthalten z. B. in Fast Food, Fertiggerichten, Süßwaren und Snacks) können sich auf Dauer negativ auf Cholesterin, Stoffwechsel- und Herz-Kreislauf-Funktionen auswirken. Deswegen ist es besonders wichtig, diese Produktgruppen nur in Maßen zu konsumieren.

 

WHO-Empfehlung: Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten rund 30 Prozent unserer Energiezufuhr aus Fett bestehen.

Zucker

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Zucker ist ein schneller Energielieferant, da er unmittelbar ins Blut übergeht und vorübergehend die Leistung steigert.

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Verschiedene Zuckerarten kommen natürlich in Nahrungsmitteln vor, wie beispielsweise Fruchtzucker (Fructose) in Obst oder Milchzucker (Lactose) in Milchprodukten. Manche verarbeitete Lebensmittel enthalten hingegen künstlich zugesetzten Zucker. Daher nehmen viele Menschen große Mengen Zucker zu sich, ohne es zu merken. Übermäßiger Zuckerkonsum kann jedoch zu Übergewicht führen und beispielsweise das Risiko erhöhen, an Diabetes Typ 2 zu erkranken.

 

WHO-Empfehlung: Maximal zehn Prozent unserer täglichen Energiezufuhr sollte aus Zucker bestehen (Obst und Milchprodukte nicht eingerechnet).

Salze

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Sie sind lebenswichtig: Das in Speisesalz („Natriumchlorid“) enthaltene Natrium reguliert Muskeltätigkeiten und Stoffwechsel.

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Zu den negativen Folgen von zu viel Salz im Körper gehen die Meinungen der Experten auseinander: Einige sprechen von negativen Folgen für Nieren und Herz-Kreislauf-Funktionen, andere sagen, dass es hierfür keine aussagekräftigen Beweise gibt. Fest steht, dass zu viel Salz dem Körper Wasser entzieht und wir unseren Salzkonsum daher beschränken sollten.

 

WHO-Empfehlung: Nehmen Sie maximal fünf Gramm Salz pro Tag zu sich.

Gut zu wissen: In vielen Lebensmitteln „verstecken“ sich gewisse Mengen an Salz und Zucker, die wir dort möglicherweise nicht erwarten. Besonders Fertigprodukte enthalten häufig mehr Zucker oder Salz, als wir selbst beim Kochen verwenden würden, denn sie sind günstige Geschmacksträger. Deswegen haben wir 2014 damit begonnen, den Salz- und Zuckeranteil in ausgewählten Eigenmarken-Produkten zu reduzieren. Hier erfahren Sie mehr.

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