Klimafreundlich leben

Wir handeln klimaneutral

Wir bekennen uns zu dem Ziel, die Erderwärmung zu begrenzen. Dafür setzen wir verschiedene Maßnahmen und Projekte um. Wir sind der erste Lebensmitteleinzelhändler in Deutschland, der klimaneutral handelt. Das gelingt uns in drei Schritten.

1. Neue Technologien für klimaverträgliche Lösungen

1. Neue Technologien für klimaverträgliche Lösungen

Im ersten Schritt unserer Klimaschutzmaßnahmen optimieren wir Betriebsabläufe und investieren in neue Technologien. Diese nutzen wir dann zum Beispiel für unser zertifiziertes Energiemanagement, mit dessen Hilfe wir im Jahr 2018 über 10 Millionen Kilowattstunden Energie einsparen konnten. Auch unsere Kälteanlagen werden energetisch überwacht und bei Bedarf optimiert. Darüber hinaus werden alle Kühltruhen sowie die Kühlregale in rund 1.500 Filialen mit natürlichen Kältemitteln betrieben.

In unseren Filialen stellen wir zudem auf energiesparende LED-Beleuchtung um. Das gleiche gilt für unsere Logistikzentren. Stichwort Logistik: Um unsere Waren energieeffizient in unsere Filiale zu transportieren, setzen wir nicht nur auf eine optimale Streckenplanung, sondern testen regelmäßig, inwieweit sich Lkw mit alternativen Antrieben für uns nutzen lassen.

2. 100 Prozent Grünstrom für Filialen und Kunden

2. 100 Prozent Grünstrom für Filialen und Kunden

In einem zweiten Schritt zur Klimaneutralität produziert ALDI SÜD mithilfe von Fotovoltaikanlagen auf den Dächern von mehr als 1.330 Filialen klimaneutralen Grünstrom. Rund 80 Prozent des gewonnenen Solarstroms nutzen wir selbst. In unseren Filialen betreiben wir damit unter anderem die Beleuchtung, die Kühlregale und den Backautomaten. Den verbleibenden Strombedarf decken wir mit zertifiziertem Grünstrom aus Wasserkraft ab. Die übrigen knapp 20 Prozent unseres Solarstroms speisen wir in das öffentliche Stromnetz ein. Der Ökostrom fließt dann zum Beispiel in private Haushalte.

Darüber hinaus können auch unsere Kunden etwas zum Klimaschutz beitragen und ALDI Grünstrom für den eigenen Haushalt beziehen. Wir bieten im Gebiet von ALDI SÜD (deutsches Strom- und Gasnetz) Grünstrom an, der zu 100 Prozent klimafreundlich aus Wasserkraft gewonnen wird.

Außerdem gibt es seit November 2018 die Möglichkeit, im Gebiet von ALDI SÜD (deutsches Strom- und Gasnetz) ALDI Ökogas für nachhaltiges Heizen zu beziehen. Für ALDI Ökogas arbeiten wir mit dem Online-Energieversorger 123energie zusammen. Der Versorger unterstützt weltweite Klimaschutzprojekte, die CO2-Emissionen einsparen und nach höchstem Qualitätsstandard, dem Gold Standard, zertifiziert sind.

3. Mit Klimaschutzprojekten den CO2-Fußabdruck kompensieren

3. Mit Klimaschutzprojekten den CO2-Fußabdruck kompensieren

Unser Ziel ist es, mit unseren Maßnahmen, wo immer möglich, Emissionen zu vermeiden oder zu verringern und so zum globalen Klimaschutz beizutragen. Da ein komplett emissionsfreier Betrieb aktuell nicht möglich ist, kompensieren wir unsere nicht vermeidbaren Treibhausgasemissionen durch die Unterstützung ausgewiesener Klimaschutzprojekte.

Wir fördern derzeit Klimaschutzprojekte in Indien, Brasilien und auf den Philippinen. Zusätzlich unterstützen wir ein weltweites Projekt im Kampf gegen den Plastikmüll. Bei allen Projekten arbeiten wir mit dem Labelgeber ClimatePartner zusammen.

Klimaschutzprojekte in Indien

Reishülsen

Mit diesem Projekt in Raipur in Indien fördern wir die nachhaltige Gewinnung von Elektrizität. Diese wird in der Region in Kraftwerken durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe erzeugt – ein Verfahren, das enorme CO2-Emmissionen erzeugt. Mithilfe eines neuen speziellen Boilers, in dem Biomasse verbrannt wird, können CO2-Emissionen eingespart werden. Reishülsen, die beim regionalen Reisanbau als Reste anfallen und bislang unter freiem Himmel verbrannt oder kompostiert wurden, werden als Biomasse verwendet.

Neben der regionalen Versorgung mit erneuerbaren Energien verschafft das Projekt den lokalen Bauern mit dem Verkauf der Hülsen eine zusätzliche Einkommensquelle und fördert die nachhaltige Entwicklung in der Region.

Klimaschutzprojekt in Südindien

Solaranlagen

Der Großteil an Elektrizität wird in Indien aus fossilen Brennstoffen, wie vorrangig Kohle, gewonnen. Mit diesem Projekt wird der Anteil an erneuerbaren Energien im Land erhöht. Dazu wurden durch das Projekt seit 2015 zwei Solarkraftwerke gebaut, die emissionsfreie Energie erzeugen und somit zum Klimaschutz beitragen. Die im Bundesstaat Telananga und Tamil Nadu errichteten Anlagen produzieren zusammen über 95.000 Megawattstunden pro Jahr. Die Betreiber der Anlagen engagieren sich zusätzlich für das Wohl der umliegenden Gemeinden und unterstützen sie in ihren Lebenssituationen.

Klimaschutzprojekte auf den Philippinen

Menschen sammeln Müll

Ozeane speichern ein Viertel des Kohlenstoffdioxids aus der Atmosphäre und spielen damit eine wesentliche Rolle für unser Klima. Äußere Faktoren wie u.a. Schadstoffe und Müll, die in die Gewässer gelangen, gefährden diese ausgleichende Funktion.

Um dem Plastikmüll in den Ozeanen entgegenzuwirken und somit die ausgleichende Funktion der Ozeane zu erhalten, hat das Social Startup Plastic Bank eine effiziente Idee umgesetzt, die wir unterstützen: Es macht Plastik zu einer Währung. In errichteten Sammelstellen in Haiti, Indonesien und auf den Philippinen können die Menschen gesammelten Plastikmüll abgeben und dafür Geld oder eine Sachleistung erhalten. So gelangt Plastik durch dieses Projekt gar nicht erst ins Meer.

Aktive Kompensation von CO2-Emissionen

Zur aktiven Kompensation unserer CO2-Emissionen unterstützen wir einen Windpark auf den Philippinen. Die Energiegewinnung mithilfe Erneuerbarer Energien ist emissionsfrei und essenziell, um die globale Erwärmung aufzuhalten. Zudem sichert sie langfristig die Energieversorgung der Bevölkerung vor Ort. Für jede kompensierte Tonne an CO2-Emissionen unterstützen wir zusätzlich auch Plastic Bank mit einer finanziellen Förderung für die Umsetzung ihres Projekts gegen Plastikverschmutzung.

Mehr über Plastic Bank und unser Förderengagement erfahren Sie hier.

Klimaschutzprojekt in Brasilien

Häuser

Mit diesem Klimaschutzprojekt in Brasilien unterstützen wir den Erhalt des Amazonasgebietes und dessen Tier- und Pflanzenwelt. Die Amazonasregion eignet sich unter anderem aufgrund der klimatischen und logistischen Bedingungen besonders für den Sojaanbau. Da das brasilianische Landrecht es erlaubt, sich ungenutztes Land anzueignen, abzuholzen und zu bewirtschaften, gehen jährlich große Flächen an Regenwald verloren.

Ziel des Projektes ist es, den Regenwald und die Artenvielfalt vor Ort zu erhalten, indem den Amazonasanwohnern die Landrechte offiziell übertragen werden. So gilt das Gebiet nicht mehr als ungenutzt und Landwirtschaftsbetrieben ist es nicht länger möglich, dieses zu besetzen. Gleichzeitig wird das Auskommen der Anwohner, die zu den ärmsten in Brasilien zählen, gesichert. Mit dem Erhalt des Regenwaldes setzen wir uns für den Klimaschutz ein – denn unsere Wälder, vor allem tropische Wälder, sind für die Speicherung von CO2 essentiell.

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