Unser Beitrag für den Klima­schutz

Klimaschutz ist ein zentraler Bestandteil unseres Engagements im Bereich Nachhaltigkeit. Deswegen unterstützen wir das Klimaabkommen von Paris und haben die Erklärung deutscher Unternehmer unterzeichnet. In diesem verpflichten wir uns, gemeinsam mit 33 weiteren führenden Unternehmen in Deutschland, zur Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs beizutragen. Wir entwickeln fortlaufend neue Maßnahmen, um unsere Betriebsprozesse zu optimieren und dadurch weniger klimaschädliche Treibhausgase auszustoßen.

Sonnenaufgang

Klimaschutz­politik

Die Richtlinie für uns und unsere Geschäftspartner für eine energieeffiziente und möglichst emissionsarme Wirtschaftsweise.

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In drei Stufen zur Klima­neutralität

1. Neue Technologien für klimaverträgliche Lösungen

1. Neue Technologien für klimaverträgliche Lösungen

Im ersten Schritt unserer Klimaschutzmaßnahmen optimieren wir Betriebsabläufe und investieren in neue Technologien. Diese nutzen wir dann zum Beispiel für unser zertifiziertes Energiemanagement, mit dessen Hilfe wir im Jahr 2018 über 10 Millionen Kilowattstunden Energie einsparen konnten. Auch unsere Kälteanlagen werden energetisch überwacht und bei Bedarf optimiert. Darüber hinaus werden alle Kühltruhen sowie die Kühlregale in rund 1.500 Filialen mit natürlichen Kältemitteln betrieben.

In unseren Filialen stellen wir zudem auf energiesparende LED-Beleuchtung um. Das gleiche gilt für unsere Logistikzentren. Stichwort Logistik: Um unsere Waren energieeffizient in unsere Filiale zu transportieren, setzen wir nicht nur auf eine optimale Streckenplanung, sondern testen regelmäßig, inwieweit sich Lkw mit alternativen Antrieben für uns nutzen lassen.

2. 100 Prozent Grünstrom für Filialen und Kunden

2. 100 Prozent Grünstrom für Filialen und Kunden

In einem zweiten Schritt zur Klimaneutralität produziert ALDI SÜD mithilfe von Fotovoltaikanlagen auf den Dächern von mehr als 1.330 Filialen klimaneutralen Grünstrom. Rund 80 Prozent des gewonnenen Solarstroms nutzen wir selbst. In unseren Filialen betreiben wir damit unter anderem die Beleuchtung, die Kühlregale und den Backautomaten. Den verbleibenden Strombedarf decken wir mit zertifiziertem Grünstrom aus Wasserkraft ab. Die übrigen knapp 20 Prozent unseres Solarstroms speisen wir in das öffentliche Stromnetz ein. Der Ökostrom fließt dann zum Beispiel in private Haushalte.

Darüber hinaus können auch unsere Kunden etwas zum Klimaschutz beitragen und ALDI Grünstrom für den eigenen Haushalt beziehen. Wir bieten im Gebiet von ALDI SÜD (deutsches Strom- und Gasnetz) Grünstrom an, der zu 100 Prozent klimafreundlich aus Wasserkraft gewonnen wird.

Außerdem gibt es seit November 2018 die Möglichkeit, im Gebiet von ALDI SÜD (deutsches Strom- und Gasnetz) ALDI Ökogas für nachhaltiges Heizen zu beziehen. Für ALDI Ökogas arbeiten wir mit dem Online-Energieversorger 123energie zusammen. Der Versorger unterstützt weltweite Klimaschutzprojekte, die CO2-Emissionen einsparen und nach höchstem Qualitätsstandard, dem Gold Standard, zertifiziert sind.

3. Mit Klimaschutzprojekten den CO2-Fußabdruck kompensieren

3. Mit Klimaschutzprojekten den CO2-Fußabdruck kompensieren

Unser Ziel ist es, mit unseren Maßnahmen unseren CO2-Ausstoß zu verringern und so zum globalen Klimaschutz beizutragen. Da ein komplett emissionsfreier Betrieb aktuell nicht möglich ist, kompensieren wir unsere nicht vermeidbaren CO2-Treibhausgas-Emissionen durch die Unterstützung ausgewiesener Klimaschutzprojekte.

2019 fördert ALDI SÜD dazu groß angelegte Klimaschutzprojekte in Uganda und Kambodscha. Dabei arbeiten wir mit der Klimaschutzorganisation ClimatePartner zusammen. Beide Projekte sind mit dem Qualitätsstandard „Gold Standard“ für Klimaschutzprojekte ausgezeichnet.

Bei den Projekten steht die Wasserversorgung für die Menschen vor Ort im Fokus; denn der Zugang zu sauberem Wasser ist in beiden Ländern keine Selbstverständlichkeit. Das Wasser muss abgekocht werden, um es trinken oder zum Kochen nutzen zu können. Dies geschieht bei offener Flamme mit Holz oder Kohle, wobei neben giftigem Rauch eine Vielzahl an Treibhausgasen freigesetzt wird. Zudem werden für das Feuerholz zunehmend Flächen entwaldet. Wir wollen den Menschen vor Ort den Zugang zu sauberem Wasser erleichtern und durch einen geringeren CO2-Ausstoß das Klima schonen.

Klimaschutz­projekt in Kambodscha

Wasserfilter-Systeme in Uganda

In Kambodscha wollen wir vor allem die Trinkwasserversorgung der Menschen verbessern, die in ländlichen Teilen des Landes leben. Es werden Keramik-Wasserfilter-Systeme subventioniert, mit denen auf einfache Weise sauberes Wasser gewonnen werden kann. Das Abkochen von Wasser ist somit nicht mehr erforderlich, was sich sowohl auf das Klima als auch auf die Menschen positiv auswirkt: CO2-Emissionen werden vermieden, der Verbrauch von Brennholz reduziert und die Luftqualität wird verbessert.

Darüber hinaus werden Arbeitsplätze für die Herstellung und den Verkauf der Systeme geschaffen. Mehr als 39.000 Haushalte verfügen bereits über Wasserfilter und können damit ihre Lebens- und Gesundheitssituation verbessern.

Klimaschutz­projekt in
Uganda

Wasseranlagen in Uganda

In Uganda unterstützen wir die Menschen vor Ort mit Wasseranlagen und der Instandhaltung von Bohrlöchern, über die sie sauberes Grundwasser erhalten. Dank der Anlagen ist das Abkochen des Wassers nicht mehr nötig, wodurch der Verbrauch von Feuerholz reduziert und die Luftqualität verbessert wird. Die Instandhaltung der Anlagen schafft Arbeitsplätze und unterstützt dabei, die Lebenssituation der Menschen zu verbessern.

Zusätzlich werden effiziente Kochöfen bereitgestellt, die ebenfalls weniger Feuerholz verbrauchen und einen geringeren CO2-Ausstoß verursachen als herkömmliche Kochmethoden. Durch das Projekt konnte bereits 3.400 Familien der Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht werden.

Optimie­rung der Kälte­technik

Im Bereich Kältetechnik optimieren wir unsere Geräte gleich doppelt: Einerseits suchen wir kontinuierlich nach Lösungen, wie unsere Kühlmöbel und Kälteanlagen noch energiesparender betrieben werden können. Andererseits spielt auch die Wahl des Kältemittels eine entscheidende Rolle, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern und die Umwelt zu schonen.

Das Kältemittel macht den Unterschied

Herkömmliche H-FCKW-haltige Kältemittel schädigen die Ozonschicht und sind seit 2015 von der Europäischen Union verboten. Wir haben uns bereits im Jahr 1996 dafür entschieden, bei Neuanlagen auf diese Kältemittel zu verzichten. Unser Ziel ist es, ganz auf natürliche Kältemittel zu setzen. Bereits seit 2006 sind die ersten CO2-Kälteanlagen im Einsatz.

Im Jahr 2010 haben wir festgelegt, dass alle unsere Neubauten mit CO2-Kälteanlagen ausgestattet werden. In allen weiteren Filialen setzen wir seit Beginn 2016 ebenfalls nur noch CO2-Kälteanlagen ein, sobald alte Anlage ausgetauscht werden müssen. So statten wir mit der Zeit alle unsere ALDI SÜD Filialen nach und nach mit dieser zukunftsorientierten und umweltfreundlichen Technologie aus. Bereits heute nutzen wir mehr als 1.500 CO2-Kälteanlagen – das entspricht bereits ca. 80 Prozent aller ALDI SÜD Filialen. Zusätzlich haben wir für unsere Kühlregale spezielle Nachtrollos entwickelt, die das Regal so dicht verschließen, dass der Energieverbrauch nachts und an Sonn- und Feiertagen erheblich gesenkt wird.

Auch bei den Kühltruhen haben wir kontinuierlich daran gearbeitet, diese auf ein natürliches Kältemittel umzustellen. Seit Anfang 2016 werden alle Kühltruhen bei ALDI SÜD zu 100 Prozent mit dem natürlichen Kältemittel Propan betrieben.

Dank der konsequenten Entwicklungsarbeit und den Investitionen in umweltverträgliche Kühltruhen konnten wir unseren Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Systemen um 50 Prozent senken. Mit der neusten LED-Beleuchtung in den Kühlregalen reduzieren wir zusätzlich den Stromverbrauch und senken so den Energieverbrauch um 35 Prozent.

ALDI SÜD Umwelt­barometer

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