Wir achten Menschenrechte

Wir als Unternehmen – und Sie als Verbraucher – sind Teil der globalen Wertschöpfungsketten. Wir beziehen und konsumieren Lebensmittel und Rohstoffe aus aller Welt. Auch aus Ländern, in denen Menschenrechte nicht so streng geachtet werden wie in Deutschland. Wir von ALDI SÜD haben dazu eine klare Meinung: Wir sind fest davon überzeugt, dass unternehmerischer Erfolg auf Dauer nur dann möglich ist, wenn Menschenrechte anerkannt und geschützt werden.

Wir nehmen Stellung

Zum Schutz der Menschenrechte hat die Bundesregierung am 21. Dezember 2016 den Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) verabschiedet. Darin formuliert sie ihre Erwartung an Unternehmen, Menschenrechte entlang ihrer Liefer- und Wertschöpfungsketten zu achten. Um den Anforderungen des NAPs gerecht zu werden und die Einhaltung von Menschenrechten entlang unserer Lieferketten fortlaufend zu verbessern, haben wir verschiedenste Maßnahmen erarbeitet und umgesetzt.

Weitere Maßnahmen finden Sie hier.

Unsere Maßnahmen

Grundsatzerklärung

Grundsatzerklärung zur Achtung der Menschenrechte

Gemeinsam mit ALDI Nord haben wir im Oktober 2018 als erster deutscher Lebensmitteleinzelhändler eine Grundsatzerklärung zur Achtung der Menschenrechte veröffentlicht. Darin bekennen wir uns zu bekannten Standards und Richtlinien, wie unter anderem den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte.

Darüber hinaus gelten bei uns seit Jahren unsere internationalen CR-Grundsätze und wir befolgen zusätzlich die ALDI Sozialstandards in der Produktion. Sie beinhalten unter anderem die Achtung von Menschenrechten, Vorgaben an Lebens- und Arbeitsbedingungen der Arbeiter sowie ökologische Anforderungen für den Schutz der Umwelt. Unsere Vorgaben dienen auch unseren Geschäftspartnern und Lieferanten als Richtlinie für ihr Handeln. Seit 2017 sind wir zudem Mitglied des UN Global Compact, einer Initiative für nachhaltige Unternehmensführung.

Risiken vermeiden

Risiken vermeiden

Wir führen fortlaufend Analysen durch, auch in Zusammenarbeit mit externen Experten, um Risiken entlang unserer Food- und Non Food-Lieferketten zu prüfen und zu minimieren. So haben wir beispielsweise im Jahr 2018 mit einem Dienstleister eine flächendeckende Risikoanalyse durchgeführt, um Menschenrechtsrisiken innerhalb unserer Food-Lieferkette zu identifizieren und zu erarbeiten, wie wir diese am besten angehen können. Die Ergebnisse finden Sie hier.

Darüber hinaus schulen wir unsere Mitarbeiter und Lieferanten entsprechend, nutzen Auditierungs- oder Zertifizierungsstandards für Produktionsstätten und Erzeugerbetriebe und achten bei der Auswahl von Lieferanten darauf, dass diese unsere Anforderungen erfüllen. Wir sind auch direkt vor Ort aktiv: Seit 2012 kümmern sich eine CR-Einheit in Hongkong sowie seit 2017 eine Einheit in Bangladesch darum, dass unsere Standards in den Produktionsstätten eingehalten und Risiken minimiert werden.

Förderung zertifizierter Produkte

Förderung zertifizierter Produkte

Zur Förderung eines nachhaltigen Konsums bieten wir unseren Kunden zahlreiche Produkte mit Nachhaltigkeitssiegeln an: Das Fairtrade-Siegel ist beispielsweise auf einer Vielzahl an Produkten, wie unserem Kaffee und Tee, kakaohaltigen Produkten, Bananen, Honig und unseren Baumwolltextilien, zu finden. Es steht unter anderem für faire Arbeitsbedingungen, stabile Mindestpreise, langfristige Handelsbeziehungen und umweltschonenden Anbau.

Mitwirken in Initiativen

Mitwirken in Initiativen

Einige Probleme entlang der Lieferketten sind so komplex, dass sie nur gemeinsam gelöst werden können. Aus diesem Grund sind wir Mitglied in diversen Multi-Stakeholder-Initiativen, wie beispielsweise dem Forum Nachhaltiger Kakao, dem Textilbündnis und dem World Banana Forum. Zusammen mit anderen Vertretern arbeiten wir gezielt an Lösungen, um Risiken in den Produktionsländern zu minimieren.

Engagement im Ursprung

Engagement im Ursprung

Mit verschiedensten Partnern setzen wir Projekte im Ursprung durch. Beispielsweise unterstützen wir gemeinsam mit Fairtrade Kooperativen von Kaffeebauern in Honduras, um die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bauern und ihrer Familien zu verbessern.

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