Mikroplastik vermeiden: 5 Tipps für den Alltag

Was können meine Familie und ich tun, damit weniger Mikroplastik in die Umwelt gelangt? Für alle, die sich diese Frage stellen, haben wir 5 Alltagstipps zusammengestellt. Probieren Sie sie einfach mal aus!

Bewusst einkaufen: Produkte ohne Mikroplastik

Ob im Haargel, der Babypflege oder dem Putzmittel: Feste Mikroplastik-Pellets und flüssiges Mikroplastik, das ebenfalls biologisch nicht abbaubar ist, sind Bestandteil von Alltagsprodukten. Sie möchten verhindern, dass immer mehr Mikroplastik in unsere Umwelt und die Meere gelangt? Dann achten Sie am besten schon beim Einkauf darauf, dass Sie in Ihrem Haushalt möglichst Produkte ohne Mikroplastik nutzen.

Frei von Mikroplastik-Logo

ALDI SÜD macht es Ihnen leicht, Produkte ohne Mikroplastik zu erkennen: Achten Sie auf unser Logo: „Frei von Mikroplastik“. 100 Prozent unserer Eigenmarken-Babypflegeartikel sind bereits frei von Mikroplastik. Ca. 35 Prozent unserer Eigenmarken-Reinigungs- und Waschmittel konnten wir ebenfalls schon von Mikroplastikbestandteilen befreien. Mikroplastik vermeiden können Sie auch bei unseren Eigenmarken-Kosmetikartikeln: Derzeit sind bereits ca. 60 Prozent frei von Mikroplastik.

Hier finden Sie eine Auswahl unserer mikroplastikfreien Produkte.

Bewusst unterwegs sein: Autofahren vermeiden

Ein Großteil des Mikroplastiks, das in unsere Umwelt gelangt, stammt aus dem Abrieb von Autoreifen. Hier können Sie ganz einfach gegensteuern, indem Sie so oft wie möglich auf den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad ausweichen. Überlegen Sie auch, welche Wege Sie eventuell zu Fuß zurücklegen könnten. Sie werden überrascht sein, wie oft Sie das Auto stehen lassen können!

Bewusst waschen: Wie oft muss die Maschine laufen?

In vielen unserer Kleidungsstücke sind Kunststoffanteile enthalten, die beim Waschvorgang Mikroplastik freigeben, das dann ins Abwasser gelangt. Wenn Sie dies vermeiden möchten, sollten Sie immer nur dann waschen, wenn die Wäsche wirklich verschmutzt und die Trommel voll ist. Wer hier genauer hinschaut, kann oft ein oder sogar zwei Maschinen wöchentlich einsparen.

Bei der Wahl eines umweltfreundlicheren Waschmittels hilft unser Logo: „Frei von Mikroplastik“. Es garantiert, dass kein Mikroplastik aus dem Waschmittel ins Abwasser gelangt. Beim Shopping können Sie darauf achten, mehr Shirts, Kleider oder Hosen aus Baumwolle, Wolle, Seide oder anderen Naturfasern zu kaufen.

Bewusst einpacken: Muss Obst in den Plastikbeutel?

Auch beim Lebensmitteleinkauf können Sie Mikroplastik im Alltag vermeiden. Die meisten Obst- und Gemüsesorten besitzen eine natürliche Schutzhülle. Außerdem werden sie vor dem Verzehr gewaschen und oftmals auch geschält – und Gemüse wird gegart. Der Griff zum Knotenbeutel aus Plastik ist deshalb meist überflüssig. Wenn Sie das Obst dennoch nicht lose einpacken möchten, nutzen Sie unsere Mehrwegnetze, die Sie auch für Ihre nächsten Einkäufe immer wieder verwenden können.

Bewusst entsorgen: Plastik gehört in die richtige Tonne.

Ein großer Teil des Mikroplastiks, das in die Meere gelangt, stammt von größeren Plastikteilen, die falsch entsorgt wurden und in der Umwelt landen. Plastikflaschen, -trinkhalme oder -geschirr und -verpackungen, die in der Natur verrotten, tragen so zum Anstieg des Mikroplastiks in den Meeren bei. Sobald Sie Wegwerfartikel aus Plastik meiden und Plastikverpackungen, -flaschen etc. richtig entsorgen, werden Sie für die Umwelt aktiv. Zudem lassen sich viele Materialien durch die richtige Entsorgung recyceln und schließlich wiederverwenden.

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