Mensch und Umwelt im Fokus – ALDI SÜD Produk­tions­standards

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen sowie die Wahrung von Menschenrechten entlang unserer Lieferkette sind zentrale Bestandteile unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten.

Um Mensch und Natur gleichermaßen zu schonen, ist die Einhaltung sozialer und ökologischer Standards bei der Produktion sämtlicher Artikel für uns von besonderer Bedeutung. Unsere Verpflichtung zur Wahrung der Menschenrechte gegenüber unseren Mitarbeitern, Geschäftspartnern und Menschen entlang unserer Lieferketten haben wir zusammen mit ALDI Nord in einer Grundsatzerklärung festgehalten.

Ein Blick in die Praxis

In unserem gesamten Handeln übernehmen wir Verantwortung für unsere Gesellschaft und für die Umwelt. Unser Ziel ist hierbei ein verantwortlicher Konsum und die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Ursprungsländern.

Bei Kaffee, Tee und Kakao, Produkten, die meistens aus einkommensschwachen Ländern stammen, achten wir besonders auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Kleinbauern und Plantagenarbeitern. Dafür führen wir eine Vielzahl an fair gehandelten Produkten in unserem Sortiment und setzen uns so dafür ein, dass die Beteiligten in den Herkunftsländern gerecht entlohnt und behandelt werden.

Textilproduktion

Da Baumwolle eine der meistverwendeten Naturfasern zur Textilfertigung ist, fördern wir „FairTrade-Cotton“ sowie die Initiative „Cotton made in Africa“. Regelmäßig bieten wir Textilien mit den entsprechenden Siegeln an. Ziel ist es, die Lieferkette gesamtheitlich fairer zu gestalten. Dabei stehen die menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen für Baumwollbauern ebenso im Fokus wie die Umwelt.

Fairtrade Cotton Logo
Cotton made in Africa Logo

2018 stammten bereits 19 Prozent unserer Baumwolle für Bekleidungs- und Heimtextilien aus ökologischem Anbau. Insgesamt waren sogar 33 Prozent aus nachhaltigen Quellen, wie z.B. recycelter Baumwolle.

Worauf auch Sie achten können, um eine faire und umweltschonende Textilproduktion zu fördern, erfahren Sie hier.

Internationales Engagement für nachhaltige Textilien

Der Großteil unserer Textilien wird in Textilfabriken in Asien produziert. Ein internationales ALDI Team befasst sich damit, dass unsere Sozialstandards in den Produktionsstätten eingehalten und stetig optimiert werden. Ein Teil der Mitarbeiter ist direkt in Hongkong und Bangladesch vor Ort, um die Bedingungen beurteilen und Verbesserungen vorantreiben zu können.

2013 haben wir in Bangladesch das „ALDI Factory Advancement Project“ ins Leben gerufen. Mit unseren Partnern vor Ort unterstützen wir die Arbeiter und Führungskräfte in den Textilfabriken. Wir helfen ihnen, Probleme in ihrem Arbeitsumfeld zu identifizieren und dafür gemeinsam Lösungen zu entwickeln. So gestalten Arbeiter aktiv ihre Arbeitsbedingungen mit. Als Unterzeichner des internationalen Vertrags über Brandschutz und Gebäudesicherheit der Textilfabriken in Bangladesh (Accord on Fire and Building Safety) setzen wir uns zusätzlich für mehr Sicherheit und Arbeitsschutz in Textilfabriken ein.

Hier erfahren Sie mehr über unser Engagement entlang der Textillieferkette.

Als einer der zehn größten Textilhändler Deutschlands ist ALDI SÜD Mitglied im „Bündnis für nachhaltige Textilien“, um Sozial- und Umweltstandards entlang der Textil-Lieferkette rund um den Globus zu verbessern und die Herstellung aus nachhaltigen Materialien zu fördern. Im Rahmen unserer Mitgliedschaft beteiligen wir uns aktiv an den Bündnisinitiativen, die sich dafür einsetzen, dass die Arbeiter fair entlohnt werden und verantwortungsbewusst mit Chemikalien und der Umwelt umgegangen wird.

Erfahren Sie hier mehr zu unseren Erfolgen.

ALDI SÜD unterstützt die sogenannte Detox-Kampagne, die von der Umweltschutzorganisation Greenpeace ins Leben gerufen wurde. Durch den Verzicht auf spezifische Chemikalien bei der Produktion von Kleidung, Heimtextilien und Schuhen soll die Belastung von Mensch und Gewässern nachhaltig reduziert werden. Mit dem Detox Commitment setzen wir uns das Ziel, bis 2020 auf bestimmte Chemikalien in der Textil- und Schuhproduktion vollständig zu verzichten.

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