Raus ins Grüne – kleine Helfer im Garten

Wenn Mama und Papa im Garten arbeiten, steht der Nachwuchs meist schon mit der Schaufel oder der Harke bereit. Ob Blumen gießen oder so richtig tief in der dunklen Erde des Tomatenbeets wühlen: Kinder lieben es, die Natur zu entdecken und sich dabei dreckig und nass zu machen.

Nutzen Sie die Neugier Ihrer Kleinen! Sie lernen beim Gärtnern ganz nebenbei, mit Pflanzen umzugehen und die Abläufe in der Natur zu verstehen. Zudem können sie auf diese Weise schon früh Obst und Gemüse für sich entdecken, die wichtig für die Ernährung von Kindern sind. Denn was schmeckt besser als ein knackiger Apfel oder eine süße Erdbeere, die man selbst geerntet hat?

Lernen und Spaß haben in der Natur

Was machen die Bienen und Schmetterlinge in den Blumen? Wo kommen Äpfel genau her? Und warum brauchen Pflanzen Wasser? Frühe Berührungspunkte mit der Natur fördern eine natürliche und wertschätzende Einstellung gegenüber Obst und Gemüse sowie Lebensmitteln im Allgemeinen. Darüber hinaus ist Bewegung an der frischen Luft auch für die Kleinsten gesund: Sie stärkt die Immunabwehr und die Sonne ist eine wichtige Vitamin-D-Quelle, die unter anderem zum Knochenaufbau beiträgt.

Eigener Anbau ist kinderleicht

Für den Eigenanbau von Lebensmitteln ist nicht zwingend ein eigener Garten erforderlich. Gemüse, Obst oder Kräuter lassen sich auch auf der Terrasse, dem Balkon oder sogar auf der Fensterbank anpflanzen – Kinder, die in der Stadt wohnen, müssen also nicht aufs Gärtnern verzichten. Wer nicht viel Platz zur Verfügung hat, der kann seine Gemüsebeete einfach in Töpfen, Blumenkästen oder kleinen Hochbeeten anlegen. Diese Behältnisse sollten idealerweise mindestens 10 Liter fassen und mit nährstoffreicher Blumenerde befüllt werden.

Wer kein Beet für den Obst- und Gemüseanbau im Garten hat, kann auch ein Hochbeet nutzen. Die Höhe des Beets macht die Gartenarbeit besonders bequem und ist zudem platzsparend und rückenschonend. Heimwerker haben sicher keine Schwierigkeiten, ein Hochbeet aus Holz selbst zu bauen. Für alle anderen empfiehlt sich ein fertiger Minibeet-Bausatz, den ALDI SÜD zur passenden Jahreszeit regelmäßig im Sortiment führt. Weitere Tipps finden Sie hier.

Kinderfreundliche Obst-, Gemüse- und Kräutersorten zum Selberziehen

Für Kinder ist die Ernte und das damit verbundene Naschen eine der Lieblingsbeschäftigungen bei der Gartenarbeit. Cherry-Tomaten, Gurken, Erdbeeren, Mini-Obstbäume oder auch Zuckererbsen eignen sich da besonders gut. Auf dem Balkon oder im Garten lassen sich aber noch viel mehr Leckereien anpflanzen: Ob rote Beete, Bohnen, Kräuter, Pflücksalat oder sogar Kartoffeln. Wer einen Garten hat, kann vielleicht sogar Haselnusssträucher oder Johannisbeeren pflanzen.

Mit Kindern sollten Sie allerdings immer darauf achten, dass sie keine giftigen oder stechenden Pflanzen auf dem Balkon oder im Garten beherbergen. Und Vorsicht: Nicht alles eignet sich für den Direkt-Verzehr – die Gartenbohne beispielsweise ist ungekocht giftig. Darum sollten Sie sich vorab informieren, welche Pflanzen völlig gefahrlos sind und welche Sie beim Anbau besser vermeiden sollten.

Was ALDI SÜD macht, um Kindern Obst und Gemüse näher zu bringen, erfahren Sie hier!

Spaß für kleine Entdecker

Wie viele Punkte hat der Marienkäfer, wie viele Beine der Tausendfüßler? Wie sieht die Apfelblüte von innen aus? Lassen Sie Ihre Kinder doch selbst herausfinden, was sie beschäftigt. Ausgerüstet mit einer Lupe können die kleinen Forscher die Geheimnisse der Natur auf einer kleinen Abenteuerreise im Garten auf eigene Faust entdecken.

Basteln mit Naturmaterialien

Dinge in der Natur zu sammeln, macht fast jedem Kind Spaß. Mit Wachsmalern, wasserfesten Filzstiften oder Acrylfarben lassen sie sich außerdem wunderbar bemalen. Kleine Raupen, Vögel oder Blumen. Die Natur bietet die perfekte Vorlage für kleine Künstler. Die kleinen Kunstwerke eignen sich perfekt als Dekoration in Blumentöpfen oder -beeten.

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