Verant­wortungs­voller Umgang mit Wasser

Wasser ist eine wertvolle Ressource, ohne die wir nicht überleben könnten. In Deutschland fließt frisches Trinkwasser jederzeit bei Bedarf aus den Leitungen. In vielen anderen Regionen der Welt ist Wasserknappheit jedoch ein immenses Problem.

Vor diesem Hintergrund ist uns ein verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Wasser besonders wichtig. Entlang unserer Lieferketten achten wir darauf, den Wasserverbrauch so gering wie möglich zu halten. Gemeinsam mit Geschäftspartnern suchen wir immer wieder nach neuen Möglichkeiten für einen verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit der Ressource.

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie wir uns auf globaler Ebene unter anderem für den Schutz der Ressource Wasser engagieren.

Wasser­schutz in der Lieferkette

ALDI SÜD hat gemeinsam mit ALDI Nord in einer eigenen Wasserschutzpolitik feste Kriterien für einen sorgsamen Umgang mit Wasser festgelegt. Im Fokus: die Lieferketten für Obst, Gemüse und Textilien.

Um die Gewässer frei von Plastik zu halten, optimieren wir zusätzlich die Verpackungen unserer Eigenmarken und befreien unsere Kosmetik- und Babypflegeprodukte sowie Wasch- und Reinigungsmittel schrittweise von Mikroplastik.

Besonders wasserintensiv ist der Anbau von Obst und Gemüse, bei dem etwa ein Drittel des Gesamtwasserbedarfs in der Wertschöpfungskette verbraucht wird. Daher führen wir für die meistverkauften wasserkritischen Obst- und Gemüse-Artikel, wie etwa Bananen oder Avocados, umfangreiche Analysen durch, um die Wassernutzung zu bewerten und mögliche Risiken einzuschätzen. Schon mehr als 2.000 Erzeuger innerhalb unserer Lieferkette wurden analysiert.

Gemeinsam mit ALDI Nord testen wir derzeit im Rahmen eines Pilotprojekts mit internationalen Erzeugern das Zertifizierungs-Add-On „SPRING“ von GLOBALG.A.P. Dabei werden im Rahmen einer Kontrolle Kriterien zum Umgang mit Wasser überprüft und bewertet. Ziel ist es, das Wassermanagement auf Erzeugerebene effizienter zu gestalten und langfristig zu verbessern.

Mehr zu unserem Obst und Gemüse finden Sie hier.

Bei unseren Textilien setzen wir verstärkt auf zertifizierte nachhaltige Baumwolle, um Wasser einzusparen. Darüber hinaus verzichten wir bei der gesamten Textilproduktion auf kritische Chemikalien im Rahmen unseres Detox Commitments. Dadurch verbessern wir die Wasserqualität und fördern den Umweltschutz in den Produktionsländern.

Mehr zu unseren Textilien finden Sie hier.

Auch mit unserer ALDI Verpackungsmission möchten wir zum Schutz der Gewässer beitragen. Verpackungen, die achtlos weggeworfen werden und in die Umwelt gelangen, zersetzen sich nur sehr langsam. Daher reduzieren wir Verpackungsmaterialien oder verbessern ihre Recyclingfähigkeit.

Zusätzlich haben wir Anfang 2019 Einwegplastikartikel ausgelistet, wie Einwegplastikgeschirr, Plastiktrinkhalme oder Einwegtragetaschen. Wo es möglich ist, nutzen wir Alternativen. Darüber hinaus bieten wir verstärkt Mehrweglösungen an, wie unsere Mehrwegtragetaschen sowie ab Herbst 2019 Mehrwegnetze für loses Obst und Gemüse.

Als Mikroplastik werden kleinste Plastikpartikel bezeichnet, die über unterschiedliche Wege in die Umwelt und die Meere gelangen können. Sie werden unter anderem in Pflegeartikeln eingesetzt und sorgen zum Beispiel in Peelings für den Abriebeffekt.

Wo immer möglich, befreien wir unsere Kosmetik- und Pflegeprodukte sowie Wasch- und Reinigungsmittel schrittweise von den kleinen Plastikteilchen. Dabei verzichten wir in unseren Produkten nicht nur auf festes Mikroplastik, sondern vermeiden auch den Einsatz von flüssigen synthetischen Kunststoffen, die nicht biologisch abbaubar sind. Bereits jetzt sind bei unseren Eigenmarken 100 Prozent der Babypflegeartikel, 60 Prozent der Kosmetikartikel sowie rund 35 Prozent der Reinigungs- und Waschmittel frei von jeglichem Mikroplastik.

Hier erfahren Sie mehr.

ALDI Wasserschutzpolitik

Wasserschutz­politik

Informieren Sie sich über unsere Maßnahmen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser.

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Auf den virtuellen Wasser­verbrauch achten

Wir verbrauchen nicht nur im Alltag Wasser, beispielsweise beim Duschen, Kochen oder Putzen. Die Ressource steckt in fast allem: In Lebensmitteln, Kleidung und vielen anderen Konsumgütern. Der sogenannte virtuelle Wasserverbrauch bezeichnet die Wassermenge, die bei der Produktion von Waren benötigt wird. Bei jedem einzelnen Deutschen kommen im Schnitt täglich 4.000 Liter virtuelles Wasser zusammen: Für die Herstellung von einer Tasse Kaffee werden beispielsweise circa 140 Liter Wasser aufgewendet, für einen Computer sogar 20.000 Liter.

Um den virtuellen Wasserverbrauch zu reduzieren, ergreifen wir diverse Maßnahmen, wie  beispielsweise die Vermeidung von Lebensmittelverlusten. Übrig gebliebene, noch zum Verzehr geeignete Produkte spenden wir an wohltätige Organisationen, wie die Tafeln. Wie auch Sie Ihren virtuellen Wasserverbauch senken können, erfahren Sie hier.

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